Familie Mammilade baut ein Haus | Kapitel 1: Über das Wo, Wieso, Weshalb, Warum und das Glück mit der Wiese

BAUtagebuch  Wohnen  Familienleben  Gedanken

Donnerstag, 22. März 2017


Auf der Mammilade|n-Seite des Lebens | a personal lifestyle and interior blog | Wir bauen ein Haus | Bautagebuch Teil 1
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Wie alles begann



Uns ist quasi über Nacht und durch Hörensagen eine - unsere - Wiese vor die Füße gefallen.
Gut, klingt unendlich einfach und vor allem kostengünstig ;), aber so war es dann nicht ganz.
Dem geht eine wirklich lange Geschichte der Suche nach einem größeren Wohnraum voraus,
die wirklich sehr umtriebig war, so manches Gefühlschaos mit sich brachte, vor allem auch
viel Gedankeninput kostete - und schlussendlich dann doch zu einem Happy End führte.



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Der Blick zurück



Nachdem wir vor knapp 1,5 Jahren bereits dachten, "unser Haus" gefunden zu haben, haben
wir seitdem nicht mehr viel gesucht. Ok, mein Mann schon ein wenig, aber nicht mehr sehr
motiviert nach all den vergangenen Erfahrungen. Nach einem Grundstück haben wir generell
eher gar nicht geschaut, geschweige denn, an den Bau eines Hauses gedacht. Vielmehr war es
erst eine Suche nach einer größeren Wohnung, als wir über Familie nachdachten und das erste
Kind hatten. Danach kam dann der nächste Schritt, dass wir doch über etwas "Eigenes"
nachdachten, ein Haus, aber eben eine Bestandsimmobilie, die wir, je nach Zustand, nach
unseren Ideen umbauen, umgestalten, sanieren und aufhübschen wollten. Der Gedanke dahinter?

Bei einer Bestandsimmobilie sahen wir persönlich den eindeutigen Vorteil, dass man zum einen
weiß, wie das umgebene Wohngebiet ausschaut und wen man als Nachbarn bekommen würde,
und zum anderen fühlte es sich konkreter an, mit und an einem Haus zu planen, das bereits vor
uns steht. DIE eine Baulücke in einem gewachsenem Wohngebiet zu finden, in genau DER
Wunschwohnumgebung und von annehmbarer, bezahlbarer Größe, erschien uns bei Betrachtung
der Grundstücksangebote in unserer Gegend hier auch einfach schier unmöglich zu sein.



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Einen kleinen, nicht zielgerichteten Blick auf all die leeren Wiesen in unserer Wohnumgebung
erlaubten wir uns aber dennoch bei unserer Suche von Zeit zu Zeit. Ich kann euch gar nicht
sagen, wie viele Häuer wir uns insgesamt angeschaut haben. Selbst hochschwanger mit Kind
Nummer zwei waren wir eifrig unterwegs. Bis wir dann eben vor 1,5 Jahren dachten, unser
zukünftiges Zuhause gefunden zu haben. Die Lage war toll, die Größe unglaublich perfekt,
das Grundstück war ruhig und ausreichend groß und der Preis für all das war echt reell...

Tja, der Notarvertrag wurde aufgesetzt, konkrete Pläne geschmiedet und gedanklich wohnten
wir bereits in dem Haus. Der große Mini sprach auch nur noch von "unserem Haus", "seinem
Zimmer", der "Geheimtreppe" zum Dachboden... Aber dann kam alles anders. Und das lag nicht
an uns, sondern an ganz widrigen Umständen, auf die ich hier nicht näher eingehen werde.
Nur so viel: Mein "Vertrauen" in Markler und andere Berufsgruppen ist seitdem gegen Null
geschrumpft. Was war ich traurig! Enttäuscht! Wütend... Damals ließ ich das auch unter einem
Bild auf Instagram ein wenig und dezent anklingen, da das wirklich unglaublich lange an mir
nagte. Und wie viele Leute schrieben mir dann "Wer weiß, wofür das gut ist!", "Alles hat
seinen Sinn!", "Warte mal ab!", "Gut Ding will Weile haben!" Kennt ihr, die Sprüche, oder?



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Das Fazit daraus



All diese Sprüche enthalten so viel Wahrheit. Denn wie so oft im Leben: Wenn man gar nicht
nach dem Glück sucht, wird man von ihm gefunden. So war es dann zumindest bei uns. Gut, ob
das Bauen jetzt wirklich das Glück für uns sein wird, wird sich zeigen ;) Man denke nur an all
diese Grusel-Hausbau-Chaos-Was-Auch-Immer-Reality-Serien im TV. Aber daran denke ich
jetzt nicht. Auch bin ich weder naiv noch habe ich eine rosarote Brille auf der Nase mit der
Erwartungshaltung, dass alles fluffig und easypeasy laufen wird. Ich werde Vertrauen haben,
dass alles seinen Weg geht und dass am Ende alles gut sein wird. Es wird zumindest ein
riesiges Abenteuer für uns, und das Jahr 2017 wird definitiv nicht langweilig werden ;)






Das Glück mit und auf der Wiese



In unglaublicher Nähe zu unserem jetzigen Zuhause gibt es eine leerstehende Wiese... Noch ;)
Vor drei Jahren wurde dort ein altes, baufälliges Haus abgerissen, und seitdem begleitet uns
diese Wiese ein wenig in unserem Leben. Mit meinem großen Mini habe ich den damaligen
Abrissarbeiten zugeschaut, denn Bagger scheinen auf Kinder eine enorme Anziehungskraft zu
haben. Ein wenig heiß machte uns dann dieses Grundstück doch, und so fragten wir schließlich,
was denn mit der Wiese geplant sei. Wir erfuhren, dass die Kinder der Grundstückserben dort
bauen wollen - tja, Glück muss man haben ;) So etwas hatten wir definitiv nicht in Aussicht.
Als dann aber 3 Jahre lang nichts passierte, kam uns im letzten Juni, in Ermangelung eines
eigenen Gartens, spontan die Idee, die Nachbarn und Besitzer zu fragen, ob wir gegebenfalls uns
die Wiese für einen Tag ausleihen dürften, um die Juni- Geburtstage unserer Kinder dort feiern
zu dürfen. Denn: Viele wilde Kinder und Gäste bei großer Hitze auf 90qm kann schon etwas
"spaßig" sein ;) Zum Glück: Wir durften! Und ich werde nie den Moment vergessen, als an dem
Nachmittag alle Gäste zu uns sagten "Wäre das nicht das perfekte Grundstück für euch?"



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Und ja, als ich dort auf der Picknickdecke im Gras saß, fühlte es sich unglaublich heimisch an,
und die Vorstellung, dass die Wiese mal... Zu unwahrscheinlich... Beiläufig fragten wir leicht
verliebt aber dennoch einmal bei dem Besitzer an, was denn die Pläne mit der Wiese seien.
Aber es sollte dabei bleiben, dass die Kinder, die kurzfristig nach Amerika ausgewandert waren,
dort bald bauen wollen. Hach! Naja... Wäre auch wirklich zu perfekt gewesen: Ein Haus in
Spuckweite zu unserer jetzigen Wohnung und exakt in der Umgebung und Straße, in der wir so
so gerne wohnen bleiben wollten. Keine Verlängerung des Arbeitsweges für den Mann, keine
Verlängerung der Wege zur Schule und dem Kindergarten... Abwegig! Unwahrscheinlich!



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Aber dann


Bis dann 3 Monate später mein Mann über Ecken ganz nebenbei erfuhr, dass eben diese Wiese
zu verkaufen sei! Pivat und ohne zwischengeschalteten Markler *juhu* Allerdings sei die Suche
nach Käufern schon stark im Gange und es gäbe schon einige Interessenten *grmpf* Aber
dennoch: Wir fragten nach und stellten uns direkt bei den Eigentümern vor. Was dann kam, war
eine lange, wirklich laaange Zeit des Wartens, Hoffens, Bangens... Aber davon erzähle ich euch
dann ganz bald im zweiten Teil dieser neuen, eigenen Kategorie hier auf dem Blog ;)



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Die Schwarmintelligenz in den sozialen
Medien mag ich ja meist sehr: Habt ihr selber
schon einmal gebaut? Was sind eure
Erfahrungen und Tipps? Was sollte man

Schwebende Espressotassen und Ostereier als Mini-Vasen und Pflanzgefäße im einfach gemachten DIY-Makramée-Nest | 1000 Gute Gründe für österliche Deko, hängende Gärten und fliegenden Frühling

DIY  PflanzenDEKO  GLÜCKblicke  Unterwegs  Ostern  Frühling

Montag, 20. März 2017


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Bildquelle für Bild 1,3,4: "Blumen - 1000 Gute Gründe"



Hallo Frühling


Ihr Lieben, einen wundervollen Frühlingsanfang wünsche ich euch! Dekomäßig heize ich
dem Frühling ja schon ein sehr gutes Weilchen ein, aber nun ist es auch offiziell soweit.
 
Passend zum heutigen Tag zeige ich euch nun also auch das zweite DIY-Ergebnis von meinem
Besuch in der Kreativ-Werkstatt von Blooms in Minden auf Einladung von 1000 Gute Gründe.
Die Themen "Frühling" und "Ostern" sollten und durften dort von Johanna mintundmeer und mir
mittels floral-botanischen DIYs kreativ und dekorativ umgesetzt werden. Zum Thema "Frühling"
zeigte ich euch ja HIER bereits mein florales Statement-Gesteck mit Kerze für den Tisch...



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Schwebende Vasen und Pflanzgefäße


... und heute geht es nun ein wenig österlich weiter - denn wenn der Frühling da ist, ist auch
Ostern nicht fern - mit hängenden Ostereiern und Espressotassen in einfach gemachtem
Makramée, die mit frühlingshaften Blumen und Frühblühern mit Zwiebeln befüllt werden.
Aufhängen könnt ihr die einzelnen Gebinde am Osterstrauch, natürlich dann an festen Ästen
oder eben nur leicht befüllt, oder ihr hängt die Eier und Espressotassen an das Fenster,
die Zimmerdecke, an die Wand, in größerer Gruppe oder als einzelnd als Solitär auf.



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Materialliste
Für die hängenden Makramée-Vasen benötigt ihr


➼    kleine Gefäße wie Espressotassen, Milchkännchen, Gläser
➼    ausgeblasene, gereinigte Hühner- oder Gänseeier
➼    festes Garn, auch verschiedene Farben
➸    Frühblüher mit Zwiebel
➼    kleine Holzperlen
➸    Frischblumen



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Anleitung
So wird es gemacht


Zunächst öffnet ihr die Hühner- oder Gänseeier ganz vorsichtig im oberen Teil, so dass ihr
ausreichend Raum und Standfestigkeit für die Blumen, Pflanzen und das Wasser erhaltet.
Wascht die Eier aus und lasst sie gut trocknen. Für das selbstgeknüpfte Makramée nehmt
ihr das Garn und schneidet 4 Stränge à ca 160cm zu. Fasst alle 4 Schnüre jeweils in der Mitte
zusammen, so dass ihr im unteren Teil 8 Stränge erhaltet und am oberen Ende die Schnüre
zu einer Schlaufe als Aufhängung zusammenknoten könnt (s. erstes Bild ganz oben). Nun könnt
ihr mit dem Knoten loslegen. Für den Anfang ist es einfacher und übersichtlicher, wenn ihr
die Schnüre flach auf dem Tisch liegend knotet. Teilt die Bänder in vier 2er-Paare und knüpft
ab ca. 30-40cm von dem Aufhängeknoten aus auf gleicher Höhe jeweils einen Knoten in jedes
Paar (s. nächstes Bild). Wenn ihr mögt, könnt ich noch Holzperlen einfädeln und festknoten.



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Im nächsten Schritt nehmt ihr die Enden der 2er-Paare, breitet sie wieder aufgefächert vor euch
aus und verknotet sie nun mit einem Abstand von etwa 2cm auf gleicher Höhe zur ersten
Knotenreihe mit jeweils einer Nachbarschnur (s. Bild oben). Auch hier könnt ihr wieder Perlen
einfädeln und festknoten. Selbiges Knoten mit der jeweiligen Nachbarschnur macht ihr danach
noch ein drittes Mal, bevor ihr aus den Enden aller 8 Bänder einen abschließenden Knoten
knüpt, so dass ein sicheres Netz entsteht und eure Eier und Tassen nicht aus dem Makramée
unten herausrutschen ;) Nach Wunsch könnt ihr noch die Enden aller Schnüre kürzen.



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Nun setzt ihr die leeren Eierschalen und Espressotassen in das Netz (s. Bild oben), um sie
anschließend mit den Frühblüher-Zwiebeln, kleinen Blumensträußchen oder auch einfach
nur mit einzelnen Blüten zu befüllen. Vergesst das Gießen nicht, damit ihr lange Freude an
eurem frühlingshaft-österlichen Gehänge habt. Und wie gesagt: In der Wahl der Farbe des
Garns, der Perlen, der Blumen und Pflanzen seid ihr komplett frei und alles ist möglich :)



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Bildquelle Fotos 8-10: "Blumen - 1000 Gute Gründe"
Danke noch einmal an "1000 Gute Gründe" und "Blooms" für die Einladung und die großartige Zusammenarbeit.
Es war mir eine große Ehre und ein florales Vergnügen!



Worauf freut ihr euch im Frühling am meisten?
Mögt ihr erzählen? Herzliche Grüße zu euch!
Julia

***


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