Tage wie diese & 36 Ideen für Wochenenden | Ein fröhliches Sammelsurium, dreifaches Kuchenglück mit Apfel-Rührkuchen, das für mich perfekte Crêpes-Rezept & ganz viel florierende Botanik

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Samstag, 30. April 2016






Ja, ich weiß!
Jeder Tag unseres Lebens sollte der allerbeste Tag unseres Lebens sein!
Wir sollten das Beste draus machen, genießen, glücklich sein, das Positive sehen.
Und wisst ihr was?
Richtig so!
Auch wenn es manchmal schwer zu fallen scheint oder ist:
Einen Schritt zurück treten, das Leben aus einer gewissen Distanz oder anderen Perspektive zu betrachten,
hilft oft, die Dinge (wieder) anders zu sehen, wahrzunehmen, zu werten,
kleine Schönigkeiten und schöne Kleinigkeiten aufzustöbern, zu genießen.






Auf die Wochentage gesehen bleibt für mich dennoch die Wahrnehmung:
Wochenenden sind einfach ganz andere und besondere Tage für mich :)
Noch etwas schöner und definitiv geruhsamer, entspannter, spontaner, flexibler, fauler,
gemütlicher, ausgeschlafener und kreativer als Wochentagstage.
Warum? Weil sie einfach mehr Zeit zu beherbergen scheinen,
weil sie mehr Wir-Zeit, mehr Ich-Zeit, mehr Ausschlaf-Zeit und 2 helfende Hände mehr haben.
Wenn alle Tage immer gleich toll oder unterschiedlich besonders wären,
wie wäre das dann?
Das Leben ist eben sehr facettenreich und manchmal weiß man erst in einer bestimmten Facette
eine andere besser zu schätzen ;) Ihr versteht was ich meine, oder?






Wochenenden zu füllen oder eben auch ganz bewusst nicht,
fällt mir wirklich sehr leicht :)
Oft sind es auch die sich wiederholenden Rituale und geliebten (Nicht-)Tätigkeiten,
welche die Wochenenden, oder eben auch alle anderen Wochentage noch geliebter und beliebter machen.


Um aber vielleicht auch mal eine frische Brise durch die Wochenend-Rituale und -Lieblinge wehen zu lassen,
bin ich selbst immer wieder aufnahmebereit für neuen Input und Inspirationen.
Manchmal liegt das andere Gute nämlich auch sehr nah, aber ich sehe es womöglich nicht.
Wie wäre es da also zum Beispiel mit einer kleinen, feinen Speisekarte für´s Wochenende?
Griffbereit und anregend, wenn man mag,
weglegbar und ignorierbar, wenn man nicht mag.
Inspiration, Appetitanreger, Ideengeber, Möglichkeitensammlung... Was auch immer.
Ich serviere heute einfach mal ganz frisch und frei ein paar gesammelte Ideen.
Keine Neuerfindungen oder Innovatives, aber viel Schönes und Nettes.
Lasst euch entspannt berieseln - ich bemühe mich auch um Kurzfassung ;)







Start in den Wochenend-Morgen


Ihr habt ganz sicher eure Frühstückslieblinge und Favoriten.
Aber auch hier kann man ja mal etwas Abwechslung walten lassen:
Frühstück im Bett, Frühstück außer Haus, Frühstücksgäste haben oder mal etwas Anderes auftischen.
Heiß geliebt sind momentan bei uns Crêpes zum Frühstück oder zum Frühstücks-Nachtisch.
Die kann man süß, herzhaft oder fruchtig belegen.






Nach ewigem Probieren habe ich das für mich und vor allem für meine Pfanne perfekte Rezept gefunden.
Solltet ihr auch noch suchen, versucht es doch einmal hiermit:


Für 2 Personen 130g (Dinkel-)Mehl, 1 EL Zucker
und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben.
Erst 300ml (Dinkel-)Milch und anschließend 2 Eier dazugeben
und zu einem glatten Teig verrühren.
50g Butter schmelzen lassen
und mit 3EL sprudeligem Mineralwasser unter den Teig mischen.
Nun den Teig 1 Stunden quellen lassen,
funktioniert bei mir aber auch ohne die Quellzeit.
In einer beschichteten oder gefetteten Pfanne
nach und nach die Crêpes ausbacken.
Dazu immer so viel Teig in die Pfanne geben,
dass sich durch leichtes Kippen der Panne der Teig in der
gesamten Pfanne verteilen kann und den Boden dünn bedeckt ist.
Auf mittlerer Hitze jeder Crêpes-Seite hellbraun ausbacken,
servieren und nach Wunsch belegen.







Neues entdecken


Wieso am Wochenende nicht mal wieder unbekannte Ziele ansteuern?
Oftmals liegt das Neue in gar nicht so weiter Ferne.
Ein paar meiner/ unserer Ziele im April waren z.B. Bad-Godesberg am Rhein,
das Fußballmuseum in Dortmund  und Warendorf im Müsterland mit der allerliebsten FRAUKE <3.
Wusstet ihr, dass Warendorf wunderschön ist, die freundlichsten Einwohner hat,
bezaubernde Häuser und Läden beherbergt, die zuvorkommendsten Servicekräfte hat und
freies Parken (wenn man es denn auch findet) ermöglicht? Wirklich wahr!







Frisches für die Vase


Zugegeben, floral beglücken könnte ich mich hemmungslos jeden Tag,
aber zum Samstags-Reste-Einkaufs-Spaziergang gehört für mich auch gerne der Griff in die Blumen-Auslage.
Oder komplett kostenlos: Hinein in die Natur (Nein, nicht in Nachbars Garten!),
Augen auf und fröhliches Sammeln natürlicher (ungiftiger) Schönheiten,
bevor der Grün"Pflege"Dienst der Stadt alles wieder schonungslos abholzt und kleinhäckselt.






Mit Muße den Himmel bestaunen


"Bin ich etwa ein Hans Guck-in-die-Luft?"
"Warum das denn?"
Na, weil  der Himmel einfach so viel zu bieten hat.
Weil er sich stetig verändert, weil er unfassbar groß und weit ist und weil das in der Ferne schauen
nicht nur das Auge (die Augenmuskeln), sondern auch den Kopf (passiv) entspannt.
In der Farbpsychologie ist die Farbe Blau auch die Farbe der Entspannung,
der Ruhe, der Zurückgezogenheit und der Erholung.

Sucht euch also ein Plätzchen, an dem ihr einen möglichst großflächigen Ausblick habt,
schaltet den Kopf aus und genießt einen Moment der Ruhe.
Mehr blühende Himmelsblicke habe ich kürzlich auch HIER gesammelt.






Süßes aus dem Ofen


Viele von euch nutzen doch sicherlich die Gunst der Wochenend-Zeit,
um etwas für die Kaffeetafel zu kaufen oder zu backen.
Gerne greift man ja auch immer wieder auf Bekanntes und Gelingsicheres zurück.
Aber wie wäre es zum Beispiel mal mit den folgenden drei Vorschlägen.
Alle Kuchen sind ratzfatz gemacht und äußerst gelingsicher.







~ KLEINER RÜHRKUCHEN MIT HIMBEEREN (KLICK!) ~
~ GESÜNDERER (WEIL WENIGER SÜß) SCHOKOKUCHEN (KLICK!) ~



Schokoladiger Apfel-Rübli-Rührkuchen


ZUTATEN

100g Butter
100g gehackte Schokolade/Schokostreusel
6 Eier
150g Zucker
180g gem. (Erd-)Mandeln
200g (Dinkel-)Mehl
2 TL Backpulver
150g geraspelte Möhre
150g geraspelter Apfel


ZUBEREITUNG

Die Schokolade zusammen mit der Butter
vorsichtig schmelzen lassen.
Die Eier sorgfältig trennen.
Das Eigelb mit dem Zucker sehr schaumig schlagen und dabei
die Schokoladen-Butter-Mischung langsam einfließen lassen.
Das Mehl mit dem Backpulver und den gem. (Erd-)Mandeln mischen
und zusammen mit der geraspelten Möhre und dem Apfel
zum Teig geben und unterrühren.
Nun das Eiweiß steif schlagen & vorsichtig unter den Teig heben.
In eine gefettete Guglhupf-Form geben
und bei vorgeheizten 180°C ca. 50 Minuten backen.
Wenn der Kuchen abgekühlt ist, entweder mit Puderzucker bestäuben
oder mit Schokoglasur bestreichen.  







Draußenzeit


... ein Streifzug durch die Nachbarschaft ...
... mal andere/ neue Wege abseits der gewohnten Routen zu gehen ...
... sich wie ein Tourist im Heimatort zu fühlen, zu bewegen und dort auf "Entdeckungstour" zu gehen ...
... mal die Kinder | Enkel die Route bestimmen lassen ...
... oder jeder darf abwechslend an jeder Ecke den Weg bestimmen ...
... sich treiben lasse und schauen, wo man dann landet ...
... einem Waldspaziergang machen ...
... einem "Abendteuer"-Waldspaziergang querfeldein machen ...







Mahlzeit


... neue Rezepte austesten ...
... Kochbücher wälzen ...
... nach Lust und Laune Gerichte auswählen ...
... ein Picknick machen ...
... bei aktuellem Winterwetter im Frühling auch gerne mal auf einer Wolldecke im Wohnzimmer ...
... alte, schon länger nicht gekochte Rezepte hervorkramen ...
... ein absolutes Wohlfühlessen kochen ...
... oder sich mal (wieder) im Restaurant verwöhnen lassen - geht auch prima mit Kindern ...







Den grünen Daumen zeigen


... neue Pflanzen kaufen oder pflanzen ...
... Zeit nehmen, für die Pflege vorhandener Pflanzen ...
... eigene Küchenkräuter anpflanzen ...
... eigenes Gemüse oder Obst züchten ...
... Neues lernen, lesen und ausprobieren ...







... oder ...
... lesen ...
... mehr lesen ...
... sportlich sein ...
... kreativ sein ...

Oder einfach mal GAR NICHTS machen!
Auch eine meiner liebsten Aktivitäten am Wochenende ;)



Weltschönste Wochenenden für euch! Julia

***
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Im Blütenrausch | Ganz viel Frühling für alle, aber auch ganz viel Mehrwert für den Blog?

Gedanken  Natur  Unterwegs  GLÜCKblicke  MonataMOTTO

Montag, 25. April 2016




Der Frühling ist einfach toll, oder?
Ok, mal abgesehen von meinem Frühblüher-Pollen-Schnupfen,
aber das hält mich nicht ab, ausgiebig meine begeisterte Nase in all die tollen, blühenden Bäume
und Sträucher zu stecken, um zu staunen und zu fotografieren.
Für mich persönlich hat das imposante Natur-Schauspiel da draußen so richtig viel Wert!
Also nicht nur das hautnahe Erleben vor der Tür,
sondern auch das Sammeln dieser Impressionen, das Fotografieren
und das Konservieren hier auf meinem Blog.




Ein florales Vollbad


Darum gibt es heute, an diesem echt verregneten, müden Montag
ein hemmungsloses, optisches Blüten-Vollbad für alle, die es ebenso mögen und genießen.

Gibt es eigentlich Blogger, die niemals auf ihre Klickzahlen/ Statistiken schauen?
Manchmal glaube ich ja, dass diese Zahlen Fluch und Segen gleichzeitig sein können ;)
Klar, anhand der Klickzahlen in der Blogstatistik weiß ich, was hier gerne gelesen wird,
was also einen gewissen Lese- oder Klick-Wert hat.
Aber blogge ich dann nur noch das, was gelesen werden will?
Und hält mich das dann im Umkehrschluss davon ab, auch alles andere zu verbloggen ;)




Bloggen auch ohne materiellen oder
messbaren Mehrwert?


Wie seht ihr das?
Ich muss nämlich gestehen, dass ich die letzten Tage ein wenig grundsätzlich
über das Bloggen nachgedacht habe.
Ich habe tatsächlich gezögert "nur" diese Bilder zu zeigen.
Einfach "nur" die Bilder, weil ich sie so sehr mag und damit schöne Momente der letzten Woche verbinde.
Bisher habe ich mich doch auch nicht davon abgehalten lassen, alles das zu posten,
worauf ich Lust und Laune habe und wofür ich auch die Zeit hatte.
Klar, auch ich teile sehr gerne Kreatives, Schönes, neue Deko,
ab und an eine Vorstellung oder Verlosung.
Aber trotzdem kam ich in der letzten Zeit gedanklich ein wenig ins Straucheln.




Aber warum die Zweifel?


Weil durch meine Blog-Leseliste und meinen Pinterest-Feed vermehrt Worte, Inhalte
und Tipps zu "SEO-Optimierung", "Klickzahlen", "Leserzahlen"
und eben auch "Mehr Mehrwert für den Leser" galoppierten.
Ich verstehe, was damit gemeint ist.
Aber bitte wo beginnt denn dieser Mehrwert und wo hört er auf?
Wer definiert ihn?
Wie ist er definiert?
Und ergibt sich dann daraus auf der anderen Seite auch ein "Weniger-Wert-Sein" für Blogs?
Liegt das nicht immer im Auge des Betrachters und muss immer alles gleich
mit einem Wert belegt werden?




Mein persönlicher Blog-Mehrwert


Meine persönliche Definition vom Begriff "Mehrwert",
den ich erst durch das Bloggen kennen gelernt habe, ist die Folgende:
Mehrwert ist alles das, was man - wie so oft im Leben - daraus macht,
wie man es für sich deutet, wertet, auslegt, bzw. wie man etwas für sich nutzt.
Aus Positivem oder auch aus Negativem heraus kann sich ein Mehrwert ziehen lassen.
Und dieser muss für mich persönlich nicht immer messbar, objektiv und materiell sein.
Der vielbeschriebene Mehrwert von Blogs ist für mich also mehr, viel mehr,
als Blog-Posts mit Verlosungen, Rabatten, revolutionären Rezepten, noch nie dagewesenen DIYs.
Zum einen, kann das Rad ja eh nicht mehr neu erfunden werden,
zum anderen findet für mich "Mehrwert" schon im ganz "Kleinen" und im nicht immer Messbarem statt,
oft auch auf der persönlichen, inspirierenden, anregenden, nachdenklichen und lehrreichen Ebene.
Es  müssen nicht immer die großen, innovativsten Inhalte sein.
Mein Lese- und Inspirationsglück liegt also schon allein in tollen Bildern und/ oder
in schönen Worten und guten Texten verborgen und begründet.
Gibt es eigentlich im Leben 1.0, in den zwischenmenschlichen Beziehungen, diesen Begriff überhaupt?
Nutzen wir ihn dort?
Brauche ich denn überhaupt immer einen Mehrwert fürs Leben?
Muss alles immer "mehr wert" sein?




Bezogen auf Blogs meine ich, die Mischungs macht es - wie auch immer sie auschauen mag.
Und die Mischung kann doch jeder für seinen Blog, seine Leseliste und sein Leben selber bestimmen.
In erster Linie entsteht mein "Content" (wie es so schön heißt) aus meinem Leben 1.0.
Es heißt ja in meiner Blog-Beschreibung

"Eine gemischte Tüte Buntes und eine entspannte Liebeserklärung
an unser Leben. Schaut euch um, fühlt euch wohl".

Alle Geschmäcker kann man eh nicht abdecken und befriedigen.
Will man das überhaupt?
Ich mag mich gar nicht wirklich genau auf Inhalte festlegen,
die massig beliebt sind und die in regelmäßigen Abständen unbedingt bedient werden müssen oder wollen.
Mal backe ich mehr, mal dekoriere ich mehr, mal denke ich mehr ;)
"Ich müsste|sollte mal wieder..." kommt mir daher nie in den Sinn.
Die Freiheit nehme ich mir und ich freue mich drüber, sie haben zu dürfen.
Mein Blog sichert mir nicht meinen Lebensunterhalt und darum fühle ich mich hier frei und ungezwungen :)




Daher steht für mich fest (und definiere es noch mal ganz bewusst für mich und mein Monatsmotto):
Mein veröffentlichter "Content" ist mein persönlicher Geschmack,
er entsteht aus ganz viel Lust, Laune, Überzeugung und Leidenschaft.
Ja, das passt gut: Mein Blog ist meine persönliche Liebeserklärung an das Leben
und an die Gestaltung unseres Lebens.
Daher hat das für mich hier alles immer ganz, ganz viel persönlichen und teils auch emotionalen Wert.
Und die Werte "Liebe" und "Leidenschaft" mag ich mehr als gerne teilen :)





Nehmt euch vom Blog also das, was euch gefällt :)
Ach, und bevor ich es vergesse:
Neben meinen Bildern und Worten habe ich vielleicht doch noch etwas für euch obendrauf.
Wenn ihr mich mal sehen mögt, so komplett in "Natur", in Alltagsklamotte, mit Denker-Stirnfaltekrater
und völlig ungeschönt und ohne Photoshop optimiert?
Dann schaut mal HIER bei der RaumSeele Martina vorbei ;)
Ansonsten freue ich mich über ein paar eurer Gedanken zu dem Thema!




UPDATE
Nachdem es hier seit Tagen dauerregnet, hagelt, graupelt und windet,
trug mich die "Sorge" um die rapide schwindende Blütenpracht in dicksten Regen nach draußen,
um schnell noch ein paar Exemplare für die heimischen Vasen zu ergattern.
Im örtlichen Blumenladen herrscht nämlich auch absolute Flaute ;)






Allerherzlichste Grüße! Julia


***
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Pflanzenliebe im Glas | Wie ich noch mehr Durchblick bekam & frisches Spargel-Pesto mit Bärlauch und Chili

PflanzenDEKO  Wohnen  Rezepte  Kochen

Donnerstag, 21. April 2016





Es ist noch gar nicht so lange her,
da hatte ich ein optisches Problem mit Pflanzen|Blumen in durchscheinenden Glasgefäßen,
obwohl ich ansonsten immer sehr gerne den Durchblick habe :)
Ich könnte jetzt auch sagen, dass mich deshalb Fettflecken auf meiner Brille fast rasend machen.
Aber das wäre eher ein Thema für "Meine Spleens und ich" :)






Nein, heute geht es eher darum,
dass ich meinen Durchblick erweitert habe, eine gewisse optische Abneigung ablegen und
eine kleine, partielle Glas-Phobie überwinden konnte ;)
Da ich nämlich so manche nackten Blumenstängel in Glasvasen nur schwer schön und dekorativ finde,
stand es für mich irgendwie außer Frage, über durchsichtige Blumentöpfe nachzudenken,
in denen Unmengen an Wurzel-Verzweigungen sichtbar werden.
Das änderte sich, als mein Mini diverse Mini-Baumtriebe aus dem Wald mit nach Hause brachte.
In Ermangelung einer geeigneten Vase stellten wir sie in ausgespülte Saucengläser und Glaskaraffen.
Und was sich mir da offenbarte war wunderschönst!
Knorrige, oberirdische Wurzelverzweigungen sind ja schon sehr faszinierend und schön anzuschauen,
aber diese kleinen, feinen, zarten, hellen unterirdischen Exemplare sind nicht minder schön!
Wurzeln können wirklich äußerst dekorativ sein, sie sind wahre Meisterwerke der Natur
und in jedem Fall niemals langweilig.






Glaszuwachs und umgetopft

Für mehr Durchblick

Einmal bei dieser neu gewonnen Erkenntnis angekommen,
hat sich das Deko-Bild in unserer Wohnung doch merklich geändert.
Zusätzlich zu unserem Baum-Baby zu Hause wurden Pflanzen ausgetopft, sichtbarer umgetopft
und gesellten sich zu all meinen Vintage-Flohmarktfund-Vasen.







An der Wand

Hängende Gärten mit Durchblick

Auch ein paar meiner Wände haben einen kleinen, glasklaren Frischekick erhalten.
Über hängende Halter für meine Pflanzen sinnierte ich schon länger, setzte kleinere DIYs um,
staunte mich durch all´ die Makramée-Angebote, fand aber nicht DIE Variante für mich.

Frischen Wind und mehr "Auslauf" für meine liebste Perlenschnur,
die grandios vor sich hin wächst und dringend platzoptimiert werden wollte, brachte dann das Glück,
dass ich in Zusammenarbeit mit den großartigen URBAN JUNGLE BLOGGERS Judith & Igor
und mit HOLMEGAARD* deren neuesten Glasprodukte
für Pflanzenliebhaber kennen lernen und testen durfte.






Und da ist sie nun, die für mich optimale Wandbegrünung* im zeitlosen, modernen,
nordisch-leichten und einfachen Design, an der mir zudem auch besonders gut der lange Lederriemen
und die Tatsache gefallen, dass die Aufhängung nicht mühevoll an der Decke befestigt werden muss,
sondern ganz einfach an der Wand. Hinhängen kann man das Gefäß aber auch fast überall woanders hin.
Ein toller Blickfang, wie ich finde, und sehr passend für so ziemlich jeden Wohnstil.





Wenn Funktionalität und Innovation auf Design treffen

Liebe auf den zweiten Blick

Wer hätte gedacht, dass ich - ohne Garten - nun auch Besitzerin eines eigenen, kleinen Gewächshauses bin.
Gaia* heißt das kleine, sich selbst bewässernde Geschöpf.
Das Gewächsglas ist hier aber eher durch einen Zufall gelandet,
und ich war ehrlich gesagt zunächst nicht ganz so überzeugt von der Optik.
Mein Mann allerdings war sofort sehr angetan, adoptierte das von mir anfangs verschmähte Gefäß
und schmiedete eifrig Küchengarten-Pläne und träumte von einer Chilipflanzen-Aufzucht.

Nachdem dann aber dieses zarte Chili-Pflänzchen in unserem Gartencenter-Einkaufswagen landete
und anschließend zunächst probeweise auch im kugeligen Bauch von Gaia, war es auch um mich geschehen.
Von der Funktion dieses Mini-Gewächshauses war ich ja eh schon angetan.
Die Aussicht darauf, dass Küchenkräuter und -gewürze stets genau die Menge an Wasser bekommen,
die sie auch tatsächlich benötigen, war schon sehr verlockend.
Vielleicht würden wir sie dann tatsächlich auch länger am Leben halten können?




Rezept-Idee, Frühlingsküche & saisonales Kochen

Spargel-Pesto mit Bärlauch und Chili


Mein Mann liebt es also gerne mal sehr scharf ;) und ich liebe ihn und die saisonale Küche.
Also haben wir unsere Leidenschaften kombiniert und nicht nur das Chilipflänzchen gekauft,
sondern inspiriert dadurch und durch einen Bärlauch-Zufallsfund beim Spaziergang
(Achtung!!! Immer darauf achten, dass ihr keine Maiglöckchen-Blätter pflückt!)
ein Freestyle-Pesto mit meinem liebsten Frühlings-Gemüse "gebastelt".


ZUTATEN

1 Bund Bärlauch
300g Spargel gekocht
1 gute Hand voll geriebenen Pecorino
1 TL Senf oder etwas Zitrone
1 Chili
Salz, Öl, Pfeffer



ZUBEREITUNG

Den Spargel waschen und von den Enden befreien,
weißen Spargel bitte noch schälen, in kleine Stücke schneiden
und anschließend bissfest kochen.
Den Bärlauch waschen und klein zupfen.

Den Pecorino reiben.
In einem hohen Gefäß alle Zutaten mit dem Stabmixer pürieren.
Öl nach Konsistenz-Wunsch dazu mixen,
mit Peffer & Salz nach Geschmack abschmecken.





Tipp:
Das Bärlauchpesto kann man während der Saison auch in größeren Mengen herstellen.
Wenn man es in ein Schraubglas oder Weckglas füllt und gut mit Olivenöl bedeckt,
ist es im Kühlschrank mehrere Monate haltbar.

*{Kooperation & Werbung} Ganz, ganz lieben Dank an die URBAN JUNGLE BLOGGERS und an HOLMEGAARD*
für diese wundervolle, inspirierende Zusammenarbeit.
Ihr habt meine Pflanzen, Wände, meinen Mann und mich botanisch sehr glücklich gemacht :)



Genussvolle, grüne Grüße! Julia

***
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