Adventskalender zum Zeit schenken | DIY & Idee No.3

Montag, 30. November 2015




Noch völlig rechtzeitig ist am Wochenende nun auch Adventskalender No.3
im Hause Mammilade fertig geworden.
Meine motivierte und fleißige Bastelhilfe (und etwas mehr Tageslicht zum Fotografieren)
fehlten hierbei allerdings etwas ;)

Wie hier mehrfach vermutet, ist DIY-Kalender No.3 nicht für den großen, bastelfleißigen Mini,
da er sich in diesem Jahr
den Lego-Kalender, Ü-Ei-Kalender, Brio-Kalender 
schlussendlich den Drei-Fragezeichen-Kalender wünschte.
Kalender No.3 aber trotzdem dann doch auch für ihn mit und demnach (noch bis morgen) geheim.

Familien-Zeit schenken

war mein Plan für Kalender No.3.
Er ist ein eher recht "unkommerzieller" Familien-Adventsaktivitäten-Kalender,
sprich es wird nichts Gegenständliches verschenkt, sondern gemeinsam verbrachte Zeit.
Es ist nicht so, dass wir im Advent nicht sowieso viel gemeinsame Zeit miteinander verbringen
und tolle Dinge machen und erleben,
aber der Kalender ist eine Art tägliche Erinnerung daran,
wie wichtig Familie ist,
wie wertvoll gemeinsame und bewusst verbrachte Familienzeit ist,
wie viele tolle, unkomplizierte und schnell umzusetzende Möglichkeiten es für gemeinsame Aktivitäten gibt
ohne in irgendeinen Freizeitstress zu geraten,
dass wir uns bewusst und entspannt Zeit nehmen
und generell dem Alltagsstress und -trott mal schnell und kurz die Tür weisen ;)




24 Kalendertürchen für 24 entspannte, bewusste Familienmomente






Das Grundgerüst des Kalenders besteht aus einem Stern aus 6 dünnen Stöcken.
Die habe ich auf zirka die gleiche Länge gesägt
und jeweils 3 davon mittels dünnem Draht zu einem gleichseitigen Dreieck verbunden.
Beide entstandenen Dreiecke habe ich versetzt mit einander verbunden.
Fertig!
Der Stern eignet sich auch "pur" hervorragend als Adventsdeko
für das Fenster, die Wand, die Tür oder einfach auf einem Regal oder High-|Lowboard.

Bei einem kürzlichen Ausflug nach Schweden ;)
entdeckte ich diese wunderschönen, grafischen Geschenkanhänger.
Die habe ich ganz simpel mit unseren 24 Ideen und Plänen beschriftet, durchnummeriert
und am Holzstern befestigt.








Hach, was mag ich diesen Kalender schon jetzt!
Die Vorfreude steigt!
Mögt ihr einen kleinen Blick hinter ein paar unserer 24 Türchen werfen?
Aber pssst... ;)




*Popcorn machen, heißen Kakao trinken und uns quer durch unsere Weihnachtsbücher lesen
*Marshmallows selber machen
*einen Weihnachts-Kinderfilm zusammen schauen
*Weihnachtsmarkt-Besuche in diversen Städten um uns herum
*Nachtwanderung mit Taschenlampe
*winterliche Schnitzeljagd
*auf Spurensuche in den Wald gehen
*Zug fahren (lieben beide Kinder und machen wir eher selten)
*diverse Bastel-Aktivitäten, wie z.B. Faltsterne und Tannenbäume aus Tannenzapfen
*immer mal wieder Plätzchen backen und exzessivst dekorieren
*Baumdeko aus/ mit Salzteig herstellen
*Schlittschuhlaufen auf dem Weihnachtsmarkt
*Stutenkerle backen
* neue Spiele ausprobieren und spielen

Das Beste an der Sache ist aber, dass der Papa auch mitbasteln, -backen, -dekorieren muss ;)
Was für ein Spaß!

Bleibt nur noch die Frage,
warum sich die Zier-Ananas zwischen die Adventsfotos schummelt.
Sie kam heute morgen per Post hier an - ein Geschenk meines Mannes.
Ich glaube, das erste Mal in 12 Jahren, dass ich von ihm Blümchen per Post bekommen habe.
Und ich könnte schier ausrasten vor Freude und Begeisterung über diese grandiosen Schönheiten!!!
In diesem Sinne:
Einen wundervollen, guten Start in die neue Woche und in den Dezember!

Mögt ihr erzählen,
was eure liebsten Aktivitäten und|oder Familientraditionen im Advent sind?

5 Last Minute Adventskranz-Ideen und DIYs | Advents'Kränze' mal etwas anders interpretiert

Freitag, 27. November 2015




Meine Adventskranz-Historie (*haha...)
liest sich wirklich sehr unspektakulär und lässt sich kurz und knapp zusammenfassen.
Würde ich schon 10 Jahre lang bloggen,
hätte es definitiv nicht mehr als einen einzigen Adventskranz-Post gegeben.
Denn, wie gesagt, unspektakulär, stark wiederholend und daher laaangweilig ;)

Aufgewachsen bin ich ganz klassisch mit grünem Tannenkranz, roten Stumpenkerzen und roten Schleifen
aus dem örtlichen Blumenladen.
Zeitweise brannte dieses Werk auch gerne mal ab ;)
Zum Glück OHNE großen Schaden!!!

Nach meinem Auszug von Zuhause gab es dann die abgespeckten Phasen
mit großem, weißem Teller, etwas Alibi-Grün und 4 riesigen, weißen Stumpenkerzen aus Schweden.
Das Grün diente da lediglich als eine Art Kontrast zum dominierende Weiß
und um die Kerzen auf dem weißen Teller beim Anzünden überhaupt zu finden ;)




Irgendwann zog dann ein Adventskranz-Gestell aus Metall bei uns ein.
Außen herum waren die 4 Platzhalter für die (weißen) Kerzen
und in der Mitte war eine Ablagefläche, eine Art Teller für... den Rest... also... die Deko.
Unsere Deko bestand nun jahrelang aus meinen liebsten Christbaum-Kugeln (monochrom & unfarbig),
die ich dort mittig zwischen den Kerzen, und völlig grünlos, aufhäufte.

Also war das Thema "Adventskranz" in jedem Jahr überhaupt kein großes Thema,
denn es musste rein gar nichts überlegt werden,
es wurden lediglich 4 frische Kerzen gekauft
und das Ganze geschah völlig problemlos, stressfrei und last minute.

Und in diesem Jahr dann die Revolution!
Nein, keine roten Kerzen...
Ich hatte Lust auf etwas "Anderes" - also für meine Verhältnisse - und habe
einfach mal mit vorhandener Deko aus dem Fundus ein wenig herumprobiert und ausprobiert.
Aus einer Idee wurde eine zweite, eine dritte, eine vierte und eine fünfte Idee.


No.1
"Poppiger" Tortenständer



Der kommt bei meinem Mini-Mädchen super an :)
und entstand spontan nach dem Fotografieren meiner "Honigkuchen-Waffelkekse" von HIER.




Verwendete Materialien:

Tortenständer
4 Espresso-Tassen
Kerzen (mit Wachs in den Tässchen befestigen)
kleine, bunte Christbaumkugeln
kleine Wabenbälle
kleine Fröbelsterne (selbstgemacht)
etwas Tannengrün




No.2
Minimalistischer Kerzenhalter



Verwendete Materialien:

Tablett
4-armiger Kerzenständer
Kerzen
etwas Deko (Tanne, Kugeln, Keksförmchen, Fröbelsterne, Kugeln, Sterne)




No.3
Kerzen im Tannenwald



Verwendete Materialien:

Tablett
Kerzenständer-Sammelsurium
Kerzen
Deko-Tannenbäumchen
Fröbelsterne
Tannenzapfen




No.4
Kerzen auf dem Holzweg

Verwendete Materialien:

altes Holzbrett
dicke Stumpenkerzen
Deko-Tannenbäumchen
Moos
Tannenzapfen




No.5
Moos-Rondell

Verwendete Materialien:

Adventskranzgestell (mit abgebrochener Spitze) oder einfacher Teller
dicke Stumpenkerzen
Moos
Tannenzapfen
Christbaumkugeln (entweder farbig oder uni)
Fröbelsterne (ja, mag ich sehr)




Alle Ideen sind echt schnell zusammengestellt,
es muss nicht viel gewerkelt werden
und Neues brauchte es bei mir auch nicht,
denn der Weihnachts-Fundus ist ausreichend gefüllt :)

Aber jetzt, wo ich schon wieder so viele, tolle Kränze auf so vielen, tollen Blogs gesehen habe,
frage ich mich, warum ich nicht spontan und "ganz verwegen"
doch noch auf viel frisches, rundes Grün umsteige?
Blöderweise wohne ich in einer floralen Wüste, in der es kein Eukalyptusgrün zu kaufen gibt.
Denn das würde mich echt reizen :)
Mal schauen,
welche Variante es nun schlussendlich am Sonntag auf unseren Tisch schafft.
Was meint ihr?

Honigkuchen-Waffelkekse | Weihnachtsbäckerei

Donnerstag, 26. November 2015




Bitte was?
Honigkuchen-Waffel-Kekse??
Gibt es das???

Keine Ahnung!
Bei Tante G im weiten WWW konnte ich dazu zumindest nichts finden.
Aber sie sind mir ja quasi auch "einfach so passiert".
Entstanden als Kompromisslösung, bzw. als Mischung diverser Wünsche und Ideen.
Scheint bei mir irgendwie typischerweise bei fast all meinen Back- und Kochergebnissen so zu sein :)

Wie es dazu kam?
Ganz einfach:
Die neueste Back-Hausaufgabe von CLARA verlangte Honig als Zutat.
Mein erster Gedanke war "Honigkuchen", weil schon ewig nicht mehr gegessen,
der große Mini schwankte seit Tagen aber immer wieder zwischen "Können wir Kekse backen?"
und "Können wir Waffeln backen?".

Selbstredend, was das Ergebnis daraus ist?




Honigkuchen-Waffelkekse

Ganz ehrlich?
Die sind der Knaller,
also wenn man den besonderen Geschmack von Honigkuchen,
die Konsistenz von Waffeln
und ein handliches Gebäckformat mag :)

Das Tolle ist ja auch,
dass sie so wandelbar-verzierbar sind.
Berieselt mit Zucker"Schnee" und|oder bekleckst mit Sahne wie Waffeln,
 glasiert mit Zucker oder Schoko wie Kekse oder eben Honigkuchen.

Ich habe auch schon den Plan,
sie für ein Trifle am Wochenende zu nutzen, quasi als Bisquit-Ersatz.

Honigkuchen ist ja gerade zur Weihnachtszeit ein echter Klassiker.
Der Teig erinnert geschmacklich an Lebkuchen,
ist aber im Vergleich zu diesen wesentlich lockerer und fluffiger
und wird mit (nicht gerade wenig) Honig gesüßt.

Charakteristisch sind auch die vielen verwendeten Gewürze.
Ich habe Zimt, Vanille, Nelken, Piment, Anis und einen Hauch Ingwer genommen.
Aber das kann ganz variabel, je nach Geschmacksvorlieben, gemacht werden,
oder man nimmt einfach eine fertige Lebkuchen-Gewürszmischung.




ZUTATEN

200g weiche Butter
100g Zucker (Rohrohrzucker)
4 Eier
550g (Dinkel-)Mehl
1 P. Backpulver
Mark einer Vanilleschote
1 TL gem. Zimt
1/2 TL gem. Anis
 1/4 TL Piment
1/4 TL gem. Nelken
1 Prise Ingwer
1 Prise Salz
250g Honig
Milch nach Bedarf und gewünschter Teigkonsistenz
(bei mir: ca. 100ml Dinkelmilch)


ZUBEREITUNG

Den Honig in einem kleinen Topf leicht erwärmen, so dass er etwas flüssiger wird.
Butter und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Rührgerät schaumig rühren.
Nach und nach die Eier einzelnd unterrühren.
Mehl, Backpulver und die Gewürze in einer zweiten Schüssel miteinander vermischen
und anschließend mit dem Honig zur Butter-Zucker-Mischung geben.
Alles zusammen verrühren und so viel Milch zugeben,
bis ein homogener, leicht zähflüssiger Teig entsteht.

Nun das Waffeleisen vorheizen, ggf. fetten und portionsweise/ klecksweise
die kleinen Waffel-Kekse ausbacken.
In meinem runden Eisen konnte ich immer 4 Miniportionen zusammen ausbacken,
ohne dass sie ineinander liefen.
Das dauert natürlich etwas ;)
Bei akutem Hunger einfach als ganze Waffel ausbacken
oder im Ofen auf dem Backblech als Honigkuchen-Kekse.




Wenn das Gebäck erkaltet ist,
nach Lust und Laune verzieren
und luftdicht verschlossen in einem Glas oder einer Keksdose aufbewahren.




Den Backvorgang im und mit dem Waffeleisen fand ich sehr meditativ.
Gemeinsam hockten der Mini und ich auf einem Hocker vor dem Waffeleisen,
klecksten Kleckse dort hinein,
freuten uns über das Gelingen des Vorhabens und das wirklich hübsche Aussehen des Ergebnisses.
Darum gibt es auch (mal wieder) einige Fotos.
Wegen Schönheit des Objektes und Verzückung der "Fotografin" ;)





Mal schauen,
wann meine kleinen und großen "Fressmonster" hier diesen reichhaltigen Vorrat
an Honigkuchen-Waffel-Keksen vertilgt haben
und ob der Vorrat überhaupt bis zur nächsten Backaktion vorhält :)


Adventskalender-DIY an einer Leinwand | Idee No.2

Dienstag, 24. November 2015




Oh yeah!
... Es läuft ...
Adventskalender Nummer 2 von 3 ist fertig :)
Und es ist heute erst der 24. November,
also noch eine ganze Woche bis zum Öffnen des ersten Türchens.




Nachdem ich immer noch Gefallen an der Rückseite meiner bemalten Leinwand habe,
darf sie nun Kulisse für den Kalender meines Mannes sein.
Dafür habe ich den Rahmen lediglich zunächst etwas weihnachtlich dekoriert
und anschließend, mit meinem liebsten Bastel-Partner, dem großen Mini,
die 24 kleinen Geschenke verschieden verpackt,
die restlichen Zahlen Printables von HIER und ursprünglich von HIER genutzt
und am Rahmen befestigt, bzw. auf die Holzleisten gestellt.




Nachdem mein Mini letzte Woche beim Drogeriemarkt versehentlich
zu viele dieser Papier-Trinkzylinder am Wasserspender gezogen hatte,
kam mir spontan die Idee, sie auch für den Kalender zu nutzen.
Schauen fast aus wie weiße Glocken oder schneebedeckte Tannenbäume, oder?

Einfach mit einem Gutschein oder leichtem Geschenk von innen bekleben,
von außen verzieren, dekorieren und|oder nummerieren,
ein kleines Stückchen der Spitze kappen,
ein Band durchfädeln und mittels Knoten an gewünschter Stelle fixieren.

Ich glaube, nächstes Jahr darf mein Mini unbedingt noch einmal zu viele dieser Becher ziehen ;)




Jetzt bin ich nur noch gespannt,
ob ich Kalender No.3 auch noch ganz entspannt vor Dezember fertigstelle
oder ob ich doch noch in die Last-Minute-Falle tappe ;)


 

Adventskalender | DIY & Idee No.1 & Paul

Sonntag, 22. November 2015





Ich bin ja etwas stolz auf mich!
Adventskalender No.1 von 3 ist fertig.
Normalerweise musste ich bisher immer kurz vor knapp Nachtschichten einlegen ;)

Aber in diesem Jahr, dank fröhlicher Motivation des großen Minis,
habe ich wirklich mal zeitig und voller Muße losgelegt.

Da er sich selbst in diesem Jahr einen gekauften Kalender (von den ???) gewünscht hat,
brannte er förmlich darauf, mit mir gemeinsam den Kalender für die kleine Schwester
zu gestalten, zu pimpen und zu füllen :)






Im Vorfeld ist mir dieser Adventskalender-Rohling eines Kaffeerösters
über den Einkaufsweg getrabt.
Er ist wirklich recht stabil und lässt noch einigen Raum zur freien Gestaltung zu.
Also streng genommen, ich das hier kein DIY-Kalender,
sondern eher ein Half-DIY-Kalender ;)






Die beigefügten Zahlen-Aufkleber haben wir nur teilweise genutzt.
Dank des Blogs A LOVELY JOURNEY von Saskia wurden die hübschen Printables
ohne große Suche mir quasi "frei Haus" auf den PC geliefert.
Die Auswahl gefiel mir so sehr, dass nur noch der Drucker angeworfen werden musste.




Befüllt haben wir den Kalender mit Gummi-Tieren, kleinen Büchern,
Zubehör für die Kinderküche, Bausteinen und Figuren.
In winterlicher Deko-Landschaft an grünem Hirsch (Deko-Wunsch des Mannes)
wartet der Kalender nun darauf, peu à peu geplündert zu werden :)






Mein allerliebster, großer Mini,

unser gemeinsames Werkeln hat mir wie immer riesig viel Spaß und Freude gemacht.
Quasi ein Partnerdate mit dir!
Tief abtauchen in gemeinsame Gespräche, "Fachsimpelein" und dir einfach nur zuschauen
und deine Ideen und Vorschläge genießen.
Du bist wirklich sehr kreativ ("krellativ") und äußerst pragmatisch.
 
Es ist spät am Abend als ich das hier schreibe. Du bist neben mir auf dem Sofa
unter kraulender Hand eingeschlafen, denn du brauchtest heute besonders viel Nähe und Zuwendung.
Ich wünsche mir für dich einen Himmel voller Geigen und Ballons,
ein Leben fluffig wie Zuckerwatte,
immerwährenden Sonnenschein,
Wärme, Liebe, Glück, Freude, Zuversicht, Vertrauen und Gesundheit.

Du bist ein Kopfmensch mit großem Herzen.
Du denkst viel, schweigsam in Gefühlsdingen, siehst alles in Relationen und Kausalzusammenhängen.
Du bist unheimlich empathisch.
Wahnsinn!
Du bist aufmerksam, mitfühlend, mitdenkend und besonders hilfsbereit.
Du willst immer alles verstehen.
Oh wie ähnlich wir uns da sind!

Du wirst mir viel zu schnell groß!
Wer weiß, wie lange du es noch cool findest, mit Mami zu werkeln.
Nächstes Jahr darfst du dich schon Schulkind nennen.
Ich könnte jetzt schon heulen.
Ja, im Loslassen bin ich nicht gut!
Ich übe schon seit der Schwangerschaft.
Und auch über 5 Jahre später weiß ich:
Das wird nix!
Nie und nimmer!

Der Gedanke daran, dass wir uns irgendwann mal eventuell nicht mehr täglich sehen und/ oder sprechen,
bricht mir echt das Herz.
Ja, ich alte Heulsuse ich.
Ich Gefühlsdusel.
Sentimental bis zum Mond und wieder zurück!
Ist halt so!

Und warum schreibe ich das jetzt?
Weil ich dich liebe!
Weil ich dich bewundere!
Weil ich stolz auf dich bin!
Weil mein Herz manchmal platzen könnte vor lauter Liebe.
So wie jetzt.
Weil ich jeden Zweiermoment mit dir genieße!
So auch das Basteln mit dir am Kalender für deine Schwester.
Es war deine Idee.
Und du hättest keine bessere Idee haben können.




Mit meinen Wochenend-Wochenmarkt-Blümchen
wünsche ich euch noch einen wundervollen Sonntag!

... A wie Amaryllis ...
... A wie auf der Fensterbank ...
Meine allererste überhaupt.
Und ich weiß gar nicht, ob ich sie hübsch finden soll!?
Über Nacht ist eine Blüte komplett aufgeblüht und sah direkt etwas verblüht aus.
Soll das so?
Muss der Stil kürzer?
Schauen die Blüten generell leicht schrumpelig aus?





Lila-Laune Teil 2 | Cremige Rotkohl-Suppe mit Blaubeeren. Plus: 5 Deko-DIYs für Herbst + Weihnachten

Donnerstag, 19. November 2015





Wenn dir das Leben einen Berg (70 Stück) getrockneter HORTENSIEN schenkt

... freu dich und mach was draus ...
... auch wenn du zunächst keine zündenden Ideen (wie ich) oder Fingergeschick (wie ich) hast ...
... mach dir bloß kein florales "Was-könnte-ich-bloß"-Gedanken-Karussell daraus (wie ich) ...
... stärke dich und bereite zunächst einen oberleckeren ROTKOHL-SALAT zu ...
... und hänge den Hortensien-Segen dann ganz praktisch und platzsparend AN DIE WAND ...
Soweit die Zusammenfassung des ersten Teils und der Ausblick auf Teil 2 meiner LILALAUNE
mit 70 Hortensien, 2 Rotkohl-Rezepten, 1 un-grünen "Grügel", diversen anderen Dekoversuchen
und einer frühen, ersten Adventsdeko-Idee.
Zur Voll-Version


Und wie konnte es nun soweit kommen,
dass ich nicht mehr ohne Rotkohl-Suppe leben mag?
Schaut euch mal bitte allein nur mal die Farbe an!
Wenn das kein Farb-Knaller ist, weiß ich auch nicht!
Schon allein deswegen, sollte es die Suppe hier jetzt häufiger geben :)
Und jetzt denke dir noch einen wundervollen, aromatischen Geschmack dazu!
Na? Verführt und überzeugt?




Eine bessere Resteverwertung des halben Rotkohlkopf-Restes im Kühlschrank konnte es kaum geben.
Rotkohlgemüse wünschte sich der Mann.
Die Super-Ehefrau Julia "gehorchte" und kochte...
... ein Süppchen!
Passt doch so wunderbar zu diesem stürmischen (warmen) Wind da draußen vor der Tür.
Und in der Tat habe ich noch nie in meinem Leben zuvor eine Rotkohlsuppe gekocht oder gegessen.
Also auf zu neuen Ufern :)


Rotkohl-Suppe mit Blaubeeren

Nach spontaner Resteverwertung à la "Was noch so im Kühlschrank ist"
Rezept reicht garantiert für 6 Personen


ZUTATEN

½ Kopf Rotkohl oder ca. 800g
1 Knoblauchzehe
1 l Wasser|Brühe|Fond
1 gutes Stück gesalzene Butter
Olivenöl
2 Lorbeerblätter
3 Nelken
6 Wacholderbeeren
150-200g TK-Blaubeeren
150g Sahne|Kochsahne|Crème Fraîche
Balsamico-Essig
Salz und Pfeffer


ZUBEREITUNG

Den Rotkohl putzen und in feine Streifen schneiden.
Den Knoblauch abziehen und kleinschneiden.
In einem großen Topf das Öl und die Butter erhitzen und den Knoblauch glasig anschwitzen.
Nach ein paar Minuten dann den Rotkohl hinzugeben, kurz mit anrösten,
mit der gewünschten Kochflüssigkeit ablöschen
und die Gewürze hinzu geben.
Bei geschlossenem Deckel garen, bis das Gemüse weich ist.
Die Lorbeerblätter wieder aus der Suppe fischen,
die TK-Blaubeeren und die Sahne zugeben
und alles mit dem Pürierstab so fein es geht pürieren.
Mit Essig, Pfeffer und Salz nach Geschmack abschmecken.
Fertig!





Der Geschmack ist wirklich sensationell, nicht nur, weil für mich neu und anders.
Ich denke darüber nach, dies auf meine Ideen-Koch-Liste für Weihnachten zu setzen.
Wäre doch eine wirklich hübsche Vorspeise, oder?

Und da ich sie in die Riege der liebsten Supen mit aufnehme,
wandert die Suppe auch direkt mal hinüber zu KEBOS KULINARISCHER SAMMLUNG.

Ach ja, und da war ja noch was... Die Hortensien!

In Kurzfassung
(ok, die Kurzfassung hörte an der Stelle auf, als mein Mann sich einen Deko-Hirsch wünschte)
nun also meine restlichen 5 Ideen,
wie man getrocknete Hortensien zu dieser Jahreszeit dekorieren könnte:


1. Auf dem Tisch



Locker verteilt mit ein paar Kerzen
passten sie wirklich hervorragend zur Suppe, zu meiner Sukkulenten
und der restlichen Tischware (Heißt das überhaupt so???).


2. Auf einem Kerzenteller



Quasi die Tischdeko von oben,
nur kleiner, transportabler und etwas dauerhafter einsetzbar.


3. Als herbstliches Adventsgesteck



Da hatte ich wirklich mal wieder eine Première:
Mein erstes Mal mit Steckmasse.
Ich war ja lange unschlüssig, ob mir das gefallen wird und soll.
Aber mit Kerze, gesägten Hölzstückchen des Sohnes, Zapfen der Nachbarin und etwas Kupfer
bekommt das Ganze, als kleines, gewachsenes Gemeinschaftsprojekt, einen gewissen... nun ja... Charme.


4. Als weihnachtliches Gesteck



Hier kommt mein Mann als spontaner Hortensien-Projekt-Verlängerer ins Spiel.
"Da fehlt noch ein Hirsch auf dem Ganzen!"
Äh... ja... klar!
Und beim nächsten Stadtbummel wollte er dann FREIWILLIG mir in den Dekoladen...
... und stand keine 2 Minuten später mit einem Hirsch in der Hand vor mir!
Tja, also dann auch noch die weihnachtliche Variante mit mehr Kupfer, knalligen Weihnachtsbaum-Kugeln
und grünem Hirsch an der Seite :)


5. Als Wandbild



Ein paar Blüten sind schlussendlich noch zwischen zwei kleine Plexiglas-Scheiben
von schwedischen Bilderrahmen gewandert und an der Wand gelandet.
Als Erinnerung an den Sommer, als Vorfreude auf die nächste Hortensien-Saison
und vor beginnender Advents-Deko.

Zu guter Letzt noch der Stand der Dinge bei meiner fleischfressenden Pflanze:
In voller erster Blüter und wachsender zweiter Blüte :)




Lila-launige Grüße

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