A September to remember | Ein sonniges Hoch auf den Herbsthochsommer. Außerdem: Das Kürbispommes-Experiment und die wirklich besten Tipps daraus

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Freitag, 30. September 2016


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Das Beste von Sommer und Herbst
- der Herbsthochsommer


oder auch Späthochsommer mit Herbstnuancen.
Egal wie das Schätzchen heißt: Ich.will.den.jetzt.jedes.Jahr! Genaus SO! Ja? Bitte!
Das goldene Licht, die unfassbare Anhäufung sonnenverwöhnter Tage, so viel Draußenzeit.
Und als Vollfett-Zuckersüß-Sahnehäubchen obendrauf... Temperaturangenehme Nächte!
DAS ist genau mein Wetter-Ding! Ich mag mir nur nicht vorstellen, wie es sein wird,
wenn dann wirklich sich dieses trüb-grau-nass-kalt-dunkle Wetter einschleicht.
Keine nackten Beine mehr in kurzen Hosen?
Ohne Sonnenbrille vor die Tür? Nicht mehr barfuß in Sandalen?
Nicht mehr täglich mit wehendem Röckchen auf dem Rad durch die Felder gondelnd? ;)
Keine Sommer-Sonnen-Bräune mehr, die täglich auf natürliche Weise aufgefrischt wird?
Oder Herbstblümchen im T-Shirt, mit FlipFlops und bei heißer Mittagssonne pflücken?



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Wie eine andauernde Wetterparty


gepaart mit einem extremen Hormonüberschuss - im positiven Sinne.
Glücksgefühle, Enthusiasmus, Staunen, Fassungslosigkeit, Genuss, Schwelgen...
Und ich überlege seit Tagen, ob der September in dieser nun so großartigen Erscheinungsform
eher dahingeflogen ist oder ob er gefühlt langsamer auf der Straße des Jahresverlaufs
unterwegs war. Meine Antwort darauf: Er fühlte sich doch in der Tat echt lange an! Warum?
Nicht, dass er langweilig gewesen wäre... Mitnichten! Der September war sehr
abwechslungsreich, ereignisreich und spannend. Aber ich denke, dass ich täglich im
Unterbewusstsein die Erwartungshaltung hatte "Das wird es dann wohl bestimmt bald
mit diesem güldenen Wetterchen gewesen sein! Das kann doch etwa nicht so grandios
weitergehen? Also schnell noch ganz doll auskosten und bewusst genießen!" Ich bin mir wirklich
so unglaublich sehr bewusst, dass dieser September ein für mich so tolles Geschenk
war und ist - wie ein nicht enden wollender Wetter- und Erlebnis-Höhepunkt :) Danke dafür!



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Das Kürbispommes-Experiment


Der Kürbis ist und bleibt mein liebster, kulinarischer Bestandteil des Herbstes.
Sehr gerne wird er hier ganz simpel genossen: Als Pürree, mit Feigen und Feta im Ofen
gebacken - oder eben auch als Pommes aus dem Ofen. Bisher habe ich die Kürbis-Pommes
immer rezeptfrei und frei Schnauze zubereitet, aber dieses Jahr mache ich mich mal auf die
Suche nach den für uns perfekten Kürbispommes, denn das Internet ist voll von
DAS.PERFEKTE.KÜRBISPOMMESREZEPT... Ob es das überhaupt gibt?
Haben wir sie vielleicht bereits mit unserer Spontanzubereitung gefunden?

Ins Rennen gehen heute drei Zubereitungs-Varianten,
die mir immer mal wieder über meinen Internet-Lese-Weg liefen:
+      Mit Gewürzen & Öl mariniert und mit Stärke bestäubt
+      Mit Gewürzen & Öl mariniert, mit Stärke bestäubt, aber vorher in Wasser eingelegt
+      Mit Gewürzen & Öl mariniert, mit Stärke bestäubt und anschließend mit Eiweiß ummantelt



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Das Grundrezept


für alle drei Varianten lautet: Den Backofen auf 250°C vorheizen.
500g Hokkaido-Kürbis waschen und in kleine Kürbisstäbchen/ -schnitze schneiden.
Ob ihr den Kürbis schält oder nicht, ist eurem Geschmack überlassen,
aber verzehrbar ist die Schale des Hokkaido in jedem Fall.
Die Stäbchen in eine große Schüssel geben und mit 2-3 EL Öl beträufeln
und sehr gut vermischen. Nun werden die Kürbispommes mit Paprikapulver nach
Geschmack gewürzt und ebenfalls sehr gut und gleichmäßig vermischt.
Anschließend kommen 3 gehäufte EL Stärke dazu. Locker über die Pommes stäuben,
sehr gleichmäßig verteilen und überschüssiges Mehl abklopfen. Am besten geht das in der Tat
in einem Gefrierbeutel. Kürbis hinein, Mehl dazu, Tüte zu und ordentlich schütteln.
Abschließend kommen die Kürbisschnitze überlappungsfrei auf ein mit Backpapier
ausgelegtes Backblech und werden im Ofen bis zum gewünschten Bräunegrad gebacken.
Nun nur noch mit Salz würzen, servieren und genießen!


Variante 2: Hierbei werden die frisch geschnittenen Kürbisstäbchen vor der
weiteren Verarbeitung in kaltes Wasser eingelegt. Am besten sei es über Nacht,
eine Stunde sei aber auch ok. Der Nutzen dieser Vorgehensweise erschloss sich mir nicht,
denn die Stärke wird doch eigentlich gebraucht, um knusprige Ergebnisse zu erzielen.

Variante 3: Bei dieser Zubereitungsart werden die vorbereiteten Kürbispommes
abschließend noch in eine Schüssel mit 1 steif geschlagenem Eiweiß gegeben und gleichmäßig
damit umhüllt. Bei meinen Pastinaken-Pommes ist DAS übrigens die beste Art,
um knusprige Backergebnisse zu bekommen. Klickt euch doch mal HIER hinüber zu dem Post.
Wie klein mein Mini-Mädchen da noch war *hachz



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Fazit


Das Wichtigste vorneweg: Im Ergebnis merkt man kaum Unterschiede.
Das Einlegen in Wasser hat sich gar nicht ausgewirkt. Das Ummanteln mit Eiweiß macht
die Pommes einen Hauch knuspriger, aber es würde auch genauso gut ohne das Eiweiß
funktionieren. Aber: Das Gelingen hängt definitiv von der Kürbissorte ab.
Eher wässrige Varianten mit weniger Stärkeanteil bekommt man nur schwer richtig knusprig
gebacken, stärkereichere Sorten hingegen schon. Meist werden in den Rezepten
Hokkaido-Kürbisse verwendet. Die sind definitiv sehr, sehr lecker und haben von Natur aus
einen richtig tollen Eigengeschmack. Allerdings kann man hier Glück und manchmal auch Pech
haben, denn manche Exemplare können echt arg wässrig und stärkeärmer sein.
Jede der oben genannten Zubereitungsvarianten kann bei diesen Exemplaren partiell für etwas
Knusper sorgen, aber sie sind ggf. kein Garant für ein knuspriges Äußeres.
Mein Tipp: Je dunkelroter die Schale des Hokkaido, desto größer die Wahrscheinlichkeit
auf mehr Stärke, weniger Wasser und mehr Eigengeschmack im Fruchtfleisch.

Und noch ein ganz anderer Tipp: Meine liebste Kürbissorte für im Ofen gebackene
Kürbispommes ist der Tetsukabuto. Er hat ein herrlich festes Fruchtfleisch und wird schon ohne
die Zugabe von Stärke oder Einweiß wunderbar knusprig. Schade nur, dass es diese Sorte in
Supermärken kaum zu kaufen gibt. Solltet ihr aber einen Kürbishof in erfahrbarer Nähe haben,
dann lohnt sich eine Fahrt dorthin in jedem Fall, um auch mal andere Sorten auszutesten.



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Und für den Oktober nehme ich mir nun mit: Mag wettermäßig kommen, was will:
Es wird weiter genossen und das Allerbeste daraus gemacht - auch Draußen :)
Außerdem liegen hier noch so viele unausprobierte Kürbis-Rezepte aus dem letzten Jahr
herum... Die werden jetzt einfach mal alle durchprobiert! So, und ich gehe nun feiern,
denn der September gipfelt seit nunmehr 10 Jahren in unseren alljährlichen Hochzeitstag.
Der 30. September war ein wirklich perfekter Tag zum Heiraten.
Und das Wetter entsprach exakt dem Wetter der letzten Wochen in diesem Jahr.




Mögt ihr verraten, was für euch den September
liebenswert gemacht hat? Oder mögt ihr eure
Kürbis-Pommes-Erfahrungen teilen? 
Startet gut in euer Wochenende!
Liebe Grüße! Eure Julia

***
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Einfach und natürlich gut | Herbstlich interpretierte Nelken und schneller Rührkuchen mit Brombeeren

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Freitag, 23. September 2016


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Einfach und natürlich gut


Genau so mag ich das in unserem täglichen Leben.
Einfach ein paar Brombeeren am nächsten Feldwegrand pflücken,
mit den Minis daraus einen einfachen, schnellen und leckeren Kuchen backen,
einfach ein paar Astern auf dem Feld der benachbarten Gärtnerei pflücken
und ganz einfach den gekauften Bund Nelken damit aufhübschen.
Das fühlt sich natürlich, gut und einfach ein! Perfekt :)
Oder noch anders formuliert:



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Eine logische Konsequenz


aus DIESEM brombeerpflückenden, tagebuchbloggenden Post und DIESEM nelkigen,
optisch-experimentierenden Post ist nun irgendwie dieser vorliegende Post hier ;)
Die selbstgepflückten Brombeeren von HIER wurden also nicht nur vernascht,
sondern auf Wunsch eines kuchenhungrigen Minis auch tatsächlich zu einem schnellen,
leckeren Rührkuchen mit fruchtiger Einlage verbacken.
Und wie im letzten Post zum Thema "Ein Herz für Nelken" angekündigt, habe ich optisch
ein wenig weiter mit Nelken herum experimentiert. Nach der puristischen Variante kommen sie
heute mal etwas herbstlich interpretiert auf den Tisch.



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Ein herbstlicher Nelkengruß im Krug


Statt pastelligen Rosénelken habe ich mich mal an ein knalliges Violett gewagt.
Ganz pur und sehr eng gebunden schauten die Nelken wieder einmal wesentlich hübscher aus,
als ich sie im Blumenladen da so stehen sah. Dieses Mal reizte mich aber die Idee,
die Nelken saisonal zu kombinieren und zu ergänzen. Daher gesellten sich Astern frisch vom
Feld und ein paar Zweige Eukalyptus dazu. Ich mag den Strauß, denn er ist lebendig, lebhaft,
ein kleiner Farbknaller und trotzdem nicht zu aufdringlich oder unruhig.
Ein Hingucker, nicht zu karg, ein wenig romatisch, nicht bieder, aber irgendwie gemütlich
und natürlich. Ach, und farblich passt er auch ganz hervorragend zu den Brombeeren und dem
Kuchen, womit sich dann auch der thematische Kreis dieses Posts gleich schließt ;)



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Saftiger Rührkuchen mit Brombeeren


Für das Rezept habe ich mich an das meines liebsten Rührkuchens gehalten. Im Original
stammt das Rezept von Denise aka Fräulein Ordnung und nachgebacken habe ich den Kuchen
schon so oft, zum Beispiel HIER mit Mango und Himbeeren.
Dieses Mal kamen also frisch gepflückte Brombeeren in den Teig, statt einer Kastenform
habe ich das Backblech gewählt, die Zutaten wurden verdoppelt, damit es von der Menge her
passt, statt Joghurt habe ich saure Sahne genommen und mein persönliches Highlight:
Statt normaler Butter gab es leicht gesalzene Butter. Himmlisch...

Wer das leicht modifizierte Rezept testen mag, nimmt für die einfache Menge:
130g (gesalzene) Butter und rührt sie mit 80g Puderzucker cremig. Danach werden nach
und nach 2 Eier, 80g saure Sahne und etwas Zitronensaft untergerührt. In einer zweiten
Schüssel mischt man 160g (Dinkel-)Mehl mit 1 gehäuften TL Backpulver und gibt diese
Mischung unter den Kuchenteig. Jetzt nur noch in eine gefettete Backform geben (kleine
Springform, Auflaufform oder die doppelte Menge auf das Backblech) und bei 180°C (Ober-/
Unterhitze) ca. 30-45 Minuten backen, bis der Kuchen durch ist und eine leichte Bräunung hat.



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Vielleicht sind der Kuchen und ein paar florale